Canon und Nikon Bashing

 Irgendwie möchte man im Moment nicht in den Schuhen der Marketing-Chefs von Canon und Nikon stecken.

Zwar sind D-SLRs immer noch die meistverkauften Systemkameras und viele Profis, insbesondere im Sport und Journalismusbereich, setzen nach wie vor auf eine Kamera dieser Marke. Aber es kommt Druck von hinten. Gerade heute hat Sony das neue Spitzenmodell seiner APS-C Serie vorgestellt, mit 5-Achsen In-Body Stabilisator, Spritzwassergeschützt, AF-Phasen-Pixel auf dem Sensor (über 400 davon). Gut, kostet eine Stange Geld, die A7-II ist kaum teurer, aber wer die Kompaktheit des Systems schätzt, dem reicht auch das APS-C-System.

Fuji bringt eine Mittelformatkamera, Olympus die schnellste MFT, die es je gegeben hat. Panasonic bringt wieder einen Leckerbissen für Video-Filmer. Und hatte ich schon erwähnt, das in der Pentax K1 ein 5-Achsen-Wackeldackel drin ist? Dazu ist sie geradezu ein Kleinbildformat-Sonderangebot.

Und was machen Canon und Nikon? Eine leicht verbesserte 5D mit einer nachträglichen Schärfenverstellung (na, wer’s bei der Aufnahme nicht schafft), eine EOS M5, die so schon vor zwei Jahren hätte vorgestellt werden sollen und Nikon zeigt ein paar Action Kameras. Selbst im Objektivbereich zeigen Sigma und Tamron wo’s lang geht.

Hier noch ein Blogpost vom Stilpiraten zum Thema:

Photokina Nachlese

 

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