Sie ist da

Nach drei Jahren wurde nun die neue Olympus M5 vorgestellt. Es wurde keine M6, sondern Olympus hat die Nummer beibehalten und nennt sie, wie auch Canon seine Topmodelle, Mark II. Also die zweite Generation. Ihr voller Name: Olympus OM-D E-M5 Mark II.

Was ist neu? Zunächst einmal, der Sensor ist weiterhin das Sony 16MP-Modell. Also ist auch die Bildqualität im Wesentlichen gleich geblieben. Auch die Gehäusegröße wurde nicht geändert. Man kann sogar den Akku-Griff weiter verwenden, braucht jedoch einen neuen Landscape-Griff. Sie hat den hochauflösenden Sucher der M1 bekommen. Und natürlich die neuen Funktionen Live Composite, WLAN-Anbindung und Tethering.

Aber sie ist auch die erste Olympus MFT mit ausgereiftem Video-Modus. Dazu einen optimierten 5-Achsen-Stabi, der erstmalig auch im Video-Modus aktiv ist (bei den anderen Kameras werden nur drei Achsen und dazu ein elektronischer Stabilisator verwendet). Einen Anschluss für ein externes Mikro mit Phantomspannung und Audio-Austeuerung. Einen Kopfhöreranschluss im Landscape-Griff. 25p und 50p. HDMI-Ausgang für Live-Bild. Und ein voll klappbares Display.

Hier ein paar Links auf Beispielvideos:

The Runner – Split Screen
Fresh Tracks
Curiosity
Curiosity – Behind the scenes

Die zweite Neuerung ist ein 40 MP-Modus. Dazu wird der Stabilisator 8 mal um ein halbes oder ganzes Pixel verschoben (macht 64 MP), und ein 40 MP Jpeg daraus errechnet. Zusätzlich bekommt man ein 64 MP RAW, das über ein PS-Plugin entwickelt werden kann.

Da ich die M5-II noch nicht in Händen halten konnte, verlinke ich hier den Test von Paddy.
Mein Olympus OM-D E-M5 Mark II Test

Und noch zwei Links zu Steve Huff:
The Olympus OM-D E-M5 Mark II Review. Olympus continues to innovate.
Olympus E-M1 with 40-150 f/2.8 vs Sony A7s with 70-200 f/4