Erstes Outdoor Shooting

R4256501Es gibt immer ein erstes Mal. Und das erste „richtige“ Fotoshooting ist wie ein erstes Blind Date. Über die Model Kartei habe ich die Sedcard von Svenja gefunden.

(Warum heißt es übrigens Sedcard? Weil Sebastian Sed, Geschäftsführer einer britischen Model-Agentur, diese Art von Karteikarten für Models und Schauspieler erfunden hat. Der Begriff wurde dann später auch für kurze Internet Vorstellungen von Models und Fotografen übernommen.)

Ich hatte die Idee, Fotos auf dem Westfriedhof in Unna zu machen. Sicherheitshalber habe ich mir bei der Friedhofsverwaltung Unna die Genehmigung für Porträtaufnahmen auf dem Gelände eingeholt.

Die erste Frage der Bereichsleiterin: Sie machen aber keine Aktaufnahmen oder so? Ich konnte sie beruhigen.

Meine Idee war vielmehr, das Model zu fesseln und über eine spezielle Lichttechnik (mittels Farbtemperatur-Verschiebung über eine Orange CTO Folie vor dem Blitz) eine interessante Stimmung zu erzeugen. Hier ist das entsprechende Bild:

R4256728Svenja fand meine Idee gut und hat daher dem Shooting zugestimmt. Zusammen mit ihrem Freund haben wir zunächst einige Aufnahmen an der Graffiti-Wand vor dem Friedhof gemacht und dann auf dem Gelände.

Die Lichtstimmung war wunderbar. Die Sonne schien durch die Bäume und tauchte die Alleen in sanftes Licht.

Hier eine Auswahl der weiteren Bilder, die an diesem Nachmittag entstanden sind:

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4 Gedanken zu „Erstes Outdoor Shooting

  1. Marcus Boos

    Hallo Roger,
    ich habe Deinen Blog entdeckt als ich mal in der Statistik gestöbert habe woher eigentlich die Zuschauer meiner Videos so kommen. Mir gefällt der Blog sehr und deshalb habe ich Ihn gerne mal auf meiner Facebookseite empfohlen!
    Ich wusste noch nicht warum es SED-Card heißt! Danke dafür und weiter gutes Licht!

    Gruß Marcus

    1. rowi Beitragsautor

      Danke, Marcus. Ich mag deine Videos, da sie sehr praxisnah sind. Ich stehe noch ganz am Anfang eine Fotografen-Karriere, insbesondere, weil ich mein Ziel noch nicht gefunden habe. Das Shooting mit Svenja war mein erstes in dieser Art und ich habe versucht, Gegenlicht mit Blitzaufhellung einzusetzen, was mir recht gut gelungen ist. Beim nächsten Mal werde ich den Blitz aber nicht mehr „ungeschützt“ verwenden, sondern mit einem Schirm und näher an das Model platzieren. Mit dem jetztigen Aufbau habe ich doch recht starke Blitzschatten im Gesicht (vielleicht auch, weil ich den Blitz zu hoch eingestellt habe). Die Fotos an der Graffitti-Wand sind im Schatten der Wand aufgenommen worden. Dadurch war der Bereich hinter mir sehr hell und diente praktisch als Aufheller.

  2. Janine

    Mit jedem neuen Model und jeder neuen Idee wird es wohl immer „das erste Mal “ sein. So geht es mir zumindest immer dabei. Ich bin immer vor jedem neuen Shooting sehr aufgeregt, egal wie sehr ich auch vorher geübt habe. 🙂 Die ersten Bilder sehen schon vielversprechend aus. Besonders gefällt mir in der 5. Reihe das erste Bild.

    Welches Objektiv hast du für das Shooting verwendet? Manchmal wirkt der Bildausschnitt etwas zu gedrungen. Da solltest du schauen, dass du etwas mehr Abstand zum Model bekommst. So hast du mehr Tiefe im Bild. (6. Reihe, Bild 1 beispielsweise. 🙂

    Liebe Grüße
    Janine

    1. rowi

      Du hast völlig recht. Die ersten sind mit dem 45er und dein Lieblingsbild mit dem 75er (immer Cropfaktor 2!) gemacht.

      Bei den vorletzten beiden Bildern bin ich nur mit Kamera, Objektiv und Model losgezogen und habe das falsche Objektiv gegriffen – 17 statt 45. Die sind etwa gleich groß – wird mir nicht noch einmal passieren.

      Roger

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