Jenseits der Moral – OM-D Workshop in Dortmund

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Den Bericht zum OM-D E-M1 Workshop bin ich noch schuldig geblieben. Hier ist er …

Roland Klecker hatte sich viel vorgenommen und entsprechend Hilfe eingeladen. Jens Werlein war für den Bereich Lightpainting zuständig und Pierre Schröder Regisseur beim Workshop-Film „Jenseits der Moral“. Roland selbst betreute den Bereich Konzertfotografie.

„Porträts kann jeder mit ’ner Handykamera, das ist keine Herausforderung für die OM-D. Wir machen hier Hardcore-Fotografie. ISO 6400, Langzeit-Fotografie, das bringt eine Kamera an ihre Grenzen“, so teilte er burschikos den Teilnehmern mit. Auf eine Einführung zur Kamera verzichtete er. Es wurden direkt drei Gruppen gebildet. Herzstück aller seiner Workshops war der Videodreh. Die erste Gruppe drehte auf der Straße, die anderen beiden Gruppen später dann Szenen in einer Kneipe, mit Fahrdienst.

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Über dem Hafen-Studio von dofoto befindet sich ein Probenraum. Eine Band war eingeladen. Rauch, Club-Atmosphäre. Wenig Licht – wenig Luft. Da ich vorzeitig zu meinem IBKK-Unterricht aufbrechen musste, habe ich an diesem Part nicht teilgenommen. Die beiden Bilder hat daher mein Sohn beigesteuert.

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Bleibt der Punkt „Lightpainting“. Dabei wurde die Live-Update-Funktion der OM-D eingesetzt. 24 Mal kann die Kamera bei Langzeitaufnahmen die Anzeige aktualisieren. Dies kann man beim Light-Painting einsetzen, um die Belichtung während der Aufzeichung zu kontrollieren. Wunderkerzen, Lichtschwerter und Taschenlampen kamen zum Einsatz.

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(Alle Bilder Jpeg out of Cam, mit Lightroom verkleinert).

Leider waren die Kameras mit dem altbekannten 12-50 ausgestattet. Es gab nur ein 2.8/12-40 und ein 1.8/45 zum Ausprobieren bei der Konzert-Fotografie.

Der Film wird jetzt zusammengeschnitten und soll dann veröffentlicht werden. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Insbesondere wurde der ersten Gruppe gesagt, in Monochom aufzunehmen, den anderen Gruppen anscheinend nicht. Zumindest haben meine Söhne, die in der letzten Gruppe waren, im Standard-Modus gefilmt.

Mein Fazit zur E-M1 und zum 2.8/12-40

Die E-M1 ist ein Update und Upgrade zur E-M5. Wesentliche Weiterentwicklung ist die Adaption der FT-Linsen. Da ich keine habe, ist dies für mich nicht relevant.

Der bessere Sucher ist mir nicht besonders aufgefallen (Kam auch wenig zum Einsatz, weder beim Videodreh noch beim Lightpainting). Da ich außerdem mit dem er E-M5 sehr zufrieden bin, auch hier kein Grund zum wechseln.

Bleiben die Feinheiten: Kleineres AF-Feld, hätte ich gerne, damit ich den Lupen-Modus nicht mehr missbrauchen muss, bessere Bedienung durch mehr und besssere Bedienknöpfe, fest verbauter Griff, und, insbesondere, WiFi mit Fernsteuerung.

Aber sind diese Erweiterungen 800-900 EUR wert, die ich für die Kamera unter Berücksichtigung eines Verkaufs meiner E-M5 aufbringen müsste? Meine derzeitige Entscheidung lautet: Nein.

Bleibt das 2.8/12-40.

Ich hatte mich entschieden, das Objektiv zu kaufen. Aber – mir ist es als Immerdrauf zu groß und zu schwer. Es ist an der E-M5 nur mit Griff vernünftig zu halten (bitte jetzt nicht den Vergleich mit dem 75er anbringen. Das muss man nicht „vorne“ bedienen, sondern man kann beide Hände am Body lassen, beim 12-40 muss man jedoch den Zoom betätigen). Wenn ich das Objektiv nicht „Immerdrauf“ habe, lohnt es sich für mich nicht. Dann habe ich lieber das 12-50 drauf und nehme das 1.8/17 und ggf. das 1.8/45 mit.

Demnächst kommt das winzige Panasonic 12-32. Das wäre dann der neue Kandidat für ein Immerdrauf. Damit wird die E-M5 zur Taschenkamera.